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Der Gesungene Rosenkranz – Achte Folge.
Am 26. Juli 2026 wird die Veröffentlichung des Gesungenen Rosenkranzes mit dem Geheimnis der Dornenkrönung fortgesetzt.
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Heiliger Ludwig Maria von Monte Forti – Das Geheimnis des bewundernswerten Rosenkranzes – 40
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02 luglio 2026
„Unser tägliches Brot gib uns heute.“ Jesus Christus lehrt uns, Gott um alles zu bitten, was wir zum Leben brauchen, für Leib und Seele. Mit diesen Worten des Vaterunsers bekennen wir demütig unsere Armut und ehren die göttliche Vorsehung, indem wir bekennen, dass wir an seine Güte glauben und alle irdischen Güter von ihr empfangen möchten. Mit „Brot“ bitten wir um das, was wir zum Leben unbedingt brauchen; Überflüssiges ist nicht gemeint. Wir bitten heute um dieses Brot, das heißt, wir beschränken all unsere Sorgen auf den heutigen Tag und vertrauen für morgen auf die göttliche Vorsehung. Wir bitten um unser tägliches Brot und bekennen so unsere immer wiederkehrenden Bedürfnisse und zeigen unsere ständige Abhängigkeit von Gottes Schutz und Hilfe. „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir unseren Schuldnern vergeben.“ Unsere Sünden, so sagen Augustinus und Tertullian, sind Schulden, die wir Gott gegenüber haben, und seine Gerechtigkeit verlangt die vollständige Bezahlung bis zum letzten Cent. Und wir alle haben diese schmerzhaften Schulden. Deshalb lasst uns mit all unseren Sünden vertrauensvoll zu Ihm treten und in wahrer Reue sprechen: Vater unser im Himmel, vergib uns die Sünden unseres Herzens und unseres Mundes, die Sünden des Tuns und Unterlassens, die uns in den Augen Deiner Gerechtigkeit unendlich schuldig machen, denn als Kinder eines so gütigen und barmherzigen Vaters vergeben wir aus Gehorsam und Liebe denen, die uns beleidigt haben. Und lass uns nicht, wegen unseres Unglaubens an Deine Gnade, den Versuchungen der Welt, des Teufels und des Fleisches erliegen. Sondern erlöse uns von dem Bösen, das die Sünde ist, von der Strafe der Zeit und der ewigen Strafe, die wir verdient haben. So sei es. Worte großen Trostes, die, wie der heilige Hieronymus sagt, wie ein Siegel sind, das Gott an das Ende unserer Bitten setzt, um uns umso gewisser zu machen, dass Er uns erhört hat, als ob Er selbst antwortete: Amen! Wie du bittest, so sei es. Du hast es wahrhaftig erlangt, denn das ist die Bedeutung dieses Wortes: Amen. 13 Rosa , { Absatz 40.
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