Gesungener Rosenkranz – Drittes Freudenreiches Geheimnis - Die Geburt unseres Herrn Jesus Christus
21 giugno 2026
Aktivieren Sie die Untertitel, um dieses Video besser in Ihrer Sprache verfolgen zu können. 👍 Wenn Ihnen dieser Inhalt gefallen hat, geben Sie bitte ein „Gefällt mir“, teilen Sie ihn mit Ihren Freunden und Ihrer Familie und abonnieren Sie den Kanal, um dieses Projekt zu unterstützen. Dies ist die dritte Folge des Rosenkranzes der seligen Jungfrau Maria, betrachtet von mir, Matthaeus Ruber, durch Musik, Gesang und Bilder. Dieses Werk möchte nicht nur eine einfache Darstellung der in den Evangelien berichteten Ereignisse sein, sondern eine künstlerische Meditation über das Dritte Freudenreiche Geheimnis: die Geburt unseres Herrn Jesus Christus in Bethlehem. Die Bilder, musikalischen Themen, Harmonien und Symbole dieses Videos stellen meine persönliche Weise dar, dieses Geheimnis zu betrachten und in Musik umzusetzen. Die Erzählung beginnt mit dem Erlass des Kaisers Augustus, der eine Volkszählung im gesamten Römischen Reich anordnet. Während die Mächtigen der Erde glauben, den Lauf der Geschichte zu lenken, führt Gott still und verborgen die Erfüllung seiner Verheißungen herbei. Die Bilder zeigen die weite römische Welt, durch die Beamte, Soldaten und Reisende ziehen, während die Musik die Größe und Ordnung des Reiches in Erinnerung ruft, das – ohne es zu wissen – dem Plan der göttlichen Vorsehung dient. Gleichzeitig erscheint am Himmel ein geheimnisvoller Stern. Sein Licht durchdringt die Nationen und kündigt an, dass ein Ereignis bevorsteht, das die Welt verändern wird. Ich wollte, dass die Musik zugleich Erwartung, Geheimnis und Hoffnung ausdrückt, als hielte die gesamte Schöpfung den Atem an vor dem nahenden Kommen des Erlösers. Die „Gegrüßet seist du, Maria“ werden auf verschiedene musikalische Themen gesungen, von denen jedes einem besonderen Aspekt der Geschichte gewidmet ist. Maria und Josef bereiten sich auf die Reise nach Bethlehem, der Stadt Davids, vor. Die Bilder zeigen den langen Weg durch Hügel, Dörfer und Straßen, auf denen Tausende von Menschen unterwegs sind, um sich für die Volkszählung registrieren zu lassen. Während der Reise beginnt die Jungfrau Maria die ersten Geburtswehen zu verspüren. Josef blickt voller Sorge auf seine Frau und beschleunigt den Weg in der Hoffnung, rasch einen Ort zu finden, an dem sie ausruhen kann. Durch die Musik habe ich versucht, die wachsende Spannung dieser Stunden und die liebevolle Fürsorge darzustellen, mit der Josef sich um Maria kümmert. Als sie schließlich Bethlehem erreichen, suchen die beiden Eheleute vergeblich nach einer Unterkunft. Sie klopfen an viele Türen, doch niemand scheint bereit zu sein, sie aufzunehmen. Die Bilder zeigen eine überfüllte und laute Stadt, die nicht fähig ist, die Gegenwart ihres eigenen Königs zu erkennen. Die Musik wird schmerzvoller und meditativer und unterstreicht den Gegensatz zwischen der Größe des bevorstehenden Ereignisses und der Gleichgültigkeit der Menschen. Nach vielen Zurückweisungen wird ihnen schließlich gestattet, in einem armen Stall Zuflucht zu finden. An diesem einfachen und verborgenen Ort, fern von den Palästen der Mächtigen und den Ehren der Welt, geschieht das größte Ereignis der Menschheitsgeschichte. Das musikalische Thema der Geburt begleitet die Ankunft Jesu Christi in der Welt. Durch die Musik wollte ich den Frieden, die Zärtlichkeit und die Freude jenes Augenblicks ausdrücken, in dem das ewige Wort Gottes Mensch wird und als hilfloses Kind auf die Welt kommt. Die Bilder zeigen Maria und Josef in Anbetung vor dem neugeborenen Sohn Gottes. Die Erzählung setzt sich mit dem Erscheinen des Engels vor den Hirten fort. In der Stille der Nacht erklingt die Botschaft des Heils: Der von Israel erwartete Messias ist endlich geboren. Die Hirten, einfache und demütige Menschen, werden zu den ersten Zeugen der Menschwerdung. Die Musik öffnet sich nun helleren und feierlicheren Themen und ruft den Gesang der Engel sowie die Herrlichkeit Gottes in Erinnerung, die die Finsternis erleuchtet. Die Hirten erreichen den Stall und beten das Jesuskind an. In ihren Gestalten wollte ich die ganze Menschheit darstellen, die mit aufrichtigem Herzen zum Erlöser kommt. Sie bringen weder Reichtum noch Macht mit, sondern nur ihren Glauben und ihr Staunen. Die folgenden Szenen zeigen Josef, der weiterhin nach würdigeren Bedingungen für seine Familie sucht. Nach den ersten Tagen im Stall gelingt es ihm schließlich, eine bessere Unterkunft zu finden, in der Maria und Jesus in größerer Sicherheit und Ruhe verweilen können. Im letzten „Gegrüßet seist du, Maria“ wollte ich Männer und Frauen aller Völker und Nationen darstellen, vereint in der Betrachtung des Weihnachtsgeheimnisses. Die Geburt Christi gehört nicht nur einem Ort oder einer Zeit an, sondern spricht weiterhin zum Herzen jedes Mannes und jeder Frau. Das Geheimnis endet mit dem Gloria Patri, das unseren Blick auf den verherrlichten Christus richtet, wahrer Gott und wahrer Mensch, geboren in Bethlehem zum Heil der Welt.